Von Slow Food haben wir alle schon mal gehört. Da geht es um den Genuss von naturbelassenem Essen, das mit regionalen Zutaten verantwortungsvoll zubereitet wird. Aber was sind Slow Flowers? Lässt sich das Konzept so einfach übertragen, und macht das für Blumen überhaupt Sinn? Dem gehen wir auf den Grund. Viel Spaß beim Lesen!

Blumen von hier, ungiftig
Hinter Slow Flowers steht eine Bewegung, in der sich Flowerfarmer*innen, Farmerflorist*innen und Floral Designer*innen zusammen geschlossen haben. Menschen, denen es am Herzen liegt, Schnittblumen zu produzieren, zu verarbeiten und zu verkaufen, die aus der Region stammen und frei von Pestiziden und Giften sind.
Fragen Sie sich, warum es überhaupt eine Rolle spielt, ob Blumen ungiftig sind, weil man sie ja nicht isst? Die Slow Flower Bewegung lädt dazu ein, größer zu denken: Welche Spuren hinterlasse ich mit meinem Leben? Wer trägt sie weiter? Geht es bei Verantwortlichkeit nur um das, was ich esse? Welchen Einfluss hat es auf mein Verhalten, wenn ich der gesamten Natur Ehrfurcht und Dankbarkeit entgegen bringe?
Und ein bisschen bodenständiger formuliert:
Nutzen, was die Region bietet
Wer sich nach den Jahreszeiten richtet, entdeckt, dass jede Saison ihre eigenen Blumen mitbringt. So entsteht ein Angebot, das ohne beheizte Gewächshäuser und ohne lange Transportwege auskommt. In heißen Ländern ist der Wasserbedarf großer Rosenfarmen sehr hoch. Die Slow-Flower-Bewegung setzt daher bewusst auf Blumen aus regionaler Kultivierung.
Sind Slow Flowers weniger schön?
Eine berechtigte Frage. Und wir möchten sie mit einigen Bildern von regional gezogenen Blumen beantworten. Sehen Sie selbst und machen Sie sich Ihr persönliches Bild:















Fazit
Kurz zusammengefasst könnte man sagen: Slow Flowers sind Blumen, die in ihrer natürlichen Saison und in regionalen Betrieben angebaut werden. Das liegt voll im Trend und entspricht der Grundeinstellung vieler Gärtner*innen und Florist*innen, deren Lebensinhalt Blumen sind. Sie finden: Es ist einfach stimmig, die Blumen anzubauen, die hier wachsen und gedeihen können – und sich an dem zu erfreuen, was die Natur in unserer unmittelbaren Umgebung hervorbringt.







